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Zur Geschichte des Hauses »Margarethenhöhe« im Siebengebirge

 

Historisches Fotos

 

Das Margarethenkreuz ist eine der ältesten Gaststätten im Siebengebirgsraum. Seit nunmehr über 160 Jahren ist sie im Besitz der Familie Bachem.

 

Vor dem Zweiten Weltkrieg

Margarethenkreuz, Historische PostkarteCarl Josef Bachem kaufte 1844 das »Gut Margarethenkreuzhof« vom damaligen Besitzer Matthias Schmitz. Im Erdgeschoss des Wohnhauses befand sich schon damals eine Gaststube. Nach dem Tod von Carl J. Bachem ließ sein Sohn Franz 1889 gegenüber den Gutsgebäuden eine circa 18 Meter lange Restaurationshalle in Fachwerk erbauen. Dazu entstand auch eine große Gartenterrasse mit parkartigem Garten und Weiher. Franz Bachem baute 1903 gegenüber dem Gut das Hotel Margarethenhof, das er an einen Küchenmeister verpachtete, der es dann zu großer Beliebtheit führte.

Das Wohnhaus am Gut Margarethenkreuz wurde 1909 durch den Sohn Paul Hubert erweitert. Jetzt entstanden auch im Gutshaus Fremdenzimmer. Die Landwirtschaft wurde zunehmend reduziert.

Anfang der Dreißigerjahre wurde das Restaurant erweitert und neu eingerichtet. Mit dem Bau der Autobahn Köln-Frankfurt nahm der Touristenverkehr stark zu, sodass ein großer Parkplatz angelegt werden musste. Nach dem Tod von Paul Hubert Bachem führten seine Tochter Lilly und sein Sohn Paul das Hotel bis zum Ende des Krieges.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Margarethenkreuz historisches FotoAb 1946 übernahm Sohn Herbert mit seiner Frau Charlotte das Hotel. In den 1950er Jahren wurden die Restaurationsräume erweitert, um dem stark zunehmenden Betrieb gerecht zu werden.

 

 

 

 

Aktuell

Herbert BachemNach dem Tod von Herbert Bachem 1992 führte Ehefrau Charlotte das Restaurant weiter, unterstützt von ihrem Sohn Paul Herbert, der in den 1970er Jahren die Hotelfachschule in Bad Reichenhall erfolgreich abgeschlossen hatte und anschließend im Hotel Königshof Bonn zum Koch ausgebildet worden war.

Nach dem Besuch der Abendschule machte er Ende 1984 sein Abitur nach, um einen anderen Weg einzuschlagen. Er studierte Humanmedizin in Bonn und arbeitete bis 1998 als Arzt in einem Bonner Krankenhaus. Nach dem plötzlichen Tod von Charlotte Bachem am 11.04.1998 hat er sich entschlossen, die Familientradition weiterzuführen und das "Mararethenkreuz" für seine Söhne und natürlich auch für Sie als Ausflugsziel zu erhalten.